(Saarburg) Die deutsche Medienlandschaft ist wiederum um einen „Farbtupfer“ reicher: Als weltweit erste Karnevalsgesellschaft wagt der Saarburger Hau-Ruck den Schritt in´s digitale Fernseh-Zeitalter und sendet ab dem 11.11. mit seinem 24-stündigen närrischen Nonstop-Spartenprogramm „Humor-TV“ seine „Lach- und Sachgeschichten“ aus der Welt des Karnevals und der guten Unterhaltung. Zu diesem Zweck wurde bereits im Sommer d. J. der erste Hau-Ruck-Satellit – BURESCHE IV – an Bord einer WUPPTUS-Trägerrakete in eine erdnahe, humorvolle Umlaufbahn geschossen. Eine im Zuge der Burgsanierung dankenswerterweise von der Stadt installierte 22 Meter hohe Sendeemp-fangsanlage auf der SaarBurg empfängt seitdem die närrischen Funkwellen aus dem Orbit, die von dort das Humor-Programm an jeden Haushalt über Satellitenschüssel weiterleitet und somit alle När-rinnen und Narren flächendeckend (unter Kanal horizont. 1111, vertikal 0815) mit dem humorvollen Treiben auf dem Bildschirm gebührenfrei unterhält. Pünktlich zum elften des elften konnte der Intendant des Humor-TV, Prof. Dr. Roland Hoffmann, mit einer ersten Fernsehbotschaft im Beisein des närrischen Rundfunkrates und der gesamten Produkti-ons-Crew auch offiziell den Hebel zum deutschlandweiten Start des TV-Betriebes umlegen. Im Sende- und Medienzentrum „On the Green“ in Saarburg betonte Hoffmann, dass der neue Narrensender im Gegensatz zu den großen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern ganz ohne monatliche Fernseh-gebühren auskommt. Des Weiteren kündigte er an, das an den Samstagen des 4. Februar, 11. Febru-ar und 18. Februar 2006 sowie am Freitag, dem 17. Februar 2006 die große Gala-Fernsehshow „Hu-mor ist Trumpf“ aus der Stadthalle Saarburg live und in Farbe übertragen wird, und zwar solange, bis durch niveauvolle humoristische Programmbeiträge allen hören und sehen vergeht. Der Bundesvorsitzende der Interessengemeinschaft Deutscher Humorproduzenten überbrachte in sei-ner Rundfunkbotschaft die besten Grüße zum Beginn der fünften Jahreszeit 2005/2006. Als Höhe-punkt seiner rhetorisch tiefschürfenden Ansprache zitierte er einen großen Meister mit den Worten: Der Humor muss närrisch sein, denn fehlt dem Narr der Humor, ist ihm auch nichts närrisch genug, um nicht auch darüber lachen zu können! Im Anschluss daran übertrug das erste Humorfernsehen im Rahmen einer Eurovisionsübertragung die Verleihung der Goldenen Buresche, des ersten närrischen Fernsehpreises der deutschen TV-Unterhaltung. Mit den Glückwünschen und Berichten der Hau-Ruck Fernsehkorrespondenten aus aller Welt endete der erste ereignisreiche Sendetag von Humor-TV.